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Archiv

Veranstaltung am 6.11.2012

Lutz Goebel als Repräsentant der Familienunternehmen in

Deutschland redet Klartext

Das Top-Ereignis der MIT-Mülheim ist das jährliche Martinsgansessen, das zum 16.Mal stattfand und Wirtschaftsgrößen wie Dr.Jürgen Großmann, Erivan Haub jun. und Gabriela Grillo an den Raffelberg führte. Vorsitzender Hans-Martin Schlebusch konnte sich auch diesmal völlig auf seine beiden Vorstandskolleginnen Dr. Margrit Toma-Dislich und Ursula Bellenbaum bei der Organisation und Durchführung der Martinsgansveranstaltung verlassen.

Beide Damen, die in ihrem Beruf selbständige Unternehmerinnen sind, konnten einen veritablen Redner präsentieren: Lutz Goebel, Mehrheitsgesellschafter der Henkelhausen Unternehmensgruppe in Krefeld und seit Mai letzten Jahres Präsident des Verbandes „Die Familienunternehmer-ASU“ und damit Nachfolger von Patrick Adenauer. Zur „klaren Aussprache“ gehört nach Auffassung von Lutz Goebel, dass nach den Kriterien der Familienunternehmen 180.000 Unternehmen in der Bundesrepublik zu diesem Kreis gehören. 5000 Unternehmen sind in der ASU organisiert und der BJU als Verein der jungen Unternehmer gehört mit dazu.Da die Familienunternehmen unterschiedlich aufgestellt sind, gibt es natürlich auch unterschiedliche Stimmen und Auffassungen.

Nicht umsonst sprach Goebel in diesem Zusammenhang davon, dass in der Satzung der Familienunternehmen festgeschrieben ist, dass es einen Wechsel in der Führung nach 6 Jahren geben muß und er sprach von den 1100 hidden champions in Deutschland mit Alleinstellungsmerkmal weltweit, die 80% ihres Umsatzes exportieren. Auch zu den Themen Euro, Banken, Bankenregulierung,Energiewende und Steuerpolitik redet Goebel Klartext. Die Rettungsschirmpolitik überfordere Deutschland. Griechenland müsse den Euro Raum verlassen.Ohne Strukturreform auch in den Staaten Süd-Europas gehe es nicht.Deutschland war 2001 der kranke Mann Europas.

Mithilfe der Schröderschen Agenda 2010, die auch die CDU unterstützt habe, sei man in die heute herausragende Stellung in Europa gekommen. Die heutige „politisch vertrakte Situation“ in Europa beschrieb er so. Wenn der Euro scheitert, ist Deutschland immer schuld. Aus seinen den Zuhörern vorgetragenen Thesen(Energiewende: Die gegenwärtige Energiepolitik ist rein planwirtschaftlich bestimmt) ragen die zur Steuerpolitik heraus: Nach Goebels Auffassung sind die Sozialkassen prall gefüllt. Nunmehr schwenke das Pendel zurück. Nach seiner Auffassung liegt der Wohlstand nicht in den Banken, sondern in den Unternehmen. Er rechne mit dem Thema Vermögenssteuer nach der Bundestagswahl 2013. Wie sehen die Familienunternehmen die CDU?, hatten Toma-Dislich und Bellenbaum gefragt. Klare Antwort von Goebel: Bei der Landtagswahl NRW im Mai 2012 haben die Familienunternehmen die FDP unterstützt.

Die CDU war in der letzten Zeit zu stark sozial ausgerichtet, es fehlte die früher gezeigte und praktizierte Wirtschaftskompetenz. Dem können wir als MIT nur zustimmen. (Einige Schritte sind in die Wege geleitet, um dieses Manko zu beseitigen)

 

 

 

Lutz_Goebel_Presse4kl

 

 

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